Jede Epoche hat ihre ungezähmten Helden, die der Gesellschaft den Spiegel vorhalten. In den 1950er Jahren war es Holden Caulfield in J.D. Salingers "The Catcher in the Rye" (Der Fänger im Roggen), der an der verlogenen Scheinheiligkeit der Erwachsenen verzweifelte.
In den 1960ern rannte der Arbeiterjunge Colin Smith in "The Loneliness of the Long Distance Runner" (Die Einsamkeit des Langstreckenläufers) gegen das System.
Das ist die DNA dieses neuen Genres: Die Verknüpfung von bitterer Einsamkeit, schräger Komik und tiefenpsychologischer Brillanz.
